Prozent- vs. Festprovision vergleichen: Schnittpunkt bei 160 €: ab da ist Prozentsatz günstiger.; Festbetrag belastet kleine Warenkörbe stärker als Prozentsatz.; Awin verwendet dieselbe Bemessungsgrundlage für beide Provisionen.
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Provisionen & Wirtschaftlichkeit

Teil von Provisionen und Affiliate-Wirtschaftlichkeit

Prozentuale und feste Provisionen vergleichen

Vergleichen Sie Prozent- und Festprovision über verschiedene Warenkörbe, berechnen Sie den Schnittpunkt und prüfen Sie den verbleibenden Beitrag.

Vergleichen Sie Prozent- und Festprovision über mehrere realistische Bestellwerte. Maßgeblich sind die Auszahlung je bestätigtem Kauf, die vereinbarte Bemessungsgrundlage und der verbleibende Deckungsbeitrag. Ein Festbetrag belastet kleine Warenkörbe stärker; ein Prozentsatz lässt den absoluten Provisionsbetrag mit dem Bestellwert steigen.

Den Schnittpunkt berechnen

Die Prozentprovision ist der provisionsfähige Bestellwert mal Provisionssatz. Der Festbetrag bleibt je provisionsfähigem Kauf gleich. Beide Auszahlungen sind gleich hoch, wenn der Bestellwert dem Festbetrag geteilt durch den Prozentsatz entspricht.

Beispiel: 5 % und 8 € Festbetrag.

Provisionsfähiger Bestellwert5 % ProvisionFeste Provision
80 €4 €8 €
160 €8 €8 €
240 €12 €8 €

Der Schnittpunkt liegt bei 160 €. Darunter kostet der Festbetrag mehr, darüber der Prozentsatz. Oberhalb des Schnittpunkts ist der Festbetrag aber nicht automatisch wirtschaftlicher: Ein großer Warenkorb kann Produkte mit geringem Deckungsbeitrag enthalten.

Dieselbe Bemessungsgrundlage verwenden

Legen Sie vor dem Vergleich fest, welcher Bestellwert provisionsfähig ist: etwa der Wert nach Preisnachlässen, ohne Umsatzsteuer und ohne ausgeschlossene Produkte. Entscheiden Sie auch, wie eine Teilretoure den endgültigen Wert verändert. Vergleichen Sie beide Vergütungsformen auf derselben Grundlage und in derselben Währung.

Awin dokumentiert Verkaufsprovisionen als Prozentsatz des Bestellwerts oder als Festbetrag. Provisionsgruppen, die laut Awin derzeit nur auf Awin Classic verfügbar sind, erlauben unterschiedliche Provisionssätze anhand von Kriterien wie Produktkategorie, Produkt-ID oder benutzerdefinierten Parametern. Welche Beträge Ihr Programm tatsächlich vergütet, ergibt sich aus den eingerichteten Regeln und den übergebenen Bestelldaten.

Die Awin-Classic-Anleitung zur Änderung nach einer Teilretoure gilt nur für noch ausstehende Transaktionen; ein bereits genehmigter Vorgang lässt sich damit nicht auf demselben Weg ändern.

Nach Bestellgruppen entscheiden

Prüfen Sie beide Modelle für kleine und große Bestellungen sowie für Produktgruppen mit unterschiedlichem Beitrag. Ein Durchschnittsbon kann verdecken, dass ein Festbetrag bei vielen kleinen Käufen zu hoch ist. Ein Prozentsatz kann wiederum bei großen, beitragsschwachen Bestellungen zu viel kosten.

Getrennte Sätze oder Ausschlüsse helfen nur, wenn Shop und Provisionssystem die nötigen Daten zuverlässig verarbeiten. Produktbezogene Bedingungen stützen sich auf Kriterien wie Produktkategorie oder Produkt-ID. Die dokumentierte Funktion bestätigt keine erfolgreiche Einrichtung in Ihrem Shop.

Treffen Sie die Wahl anhand der erwarteten Verteilung bestätigter Bestellungen. Rechnen Sie weitere zurechenbare Gebühren in beiden Varianten gleich ein und halten Sie fest, bei welchen Bestellgruppen die gewählte Regel Ihre Mindestanforderung unterschreitet. Ein kleiner Warenkorb, ein großer Warenkorb und eine Teilretoure sind sinnvolle Fälle für eine spätere Prüfung der tatsächlichen Einrichtung.

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