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Teil von Gutschein- und Cashback-Partner
Den zusätzlichen Kundennutzen eines Partners prüfen
Kundenvorteil und zusätzliche Wirkung eines Gutschein- oder Cashback-Partners getrennt prüfen, statt allein auf zugeordnete Bestellungen zu schauen.
Ein Gutschein- oder Cashback-Partner stiftet Käufern dann zusätzlichen Nutzen, wenn er ihnen einen passenden Vorteil zugänglich macht oder eine Entscheidung erleichtert, die sie über andere Wege so nicht erhalten hätten. Ob daraus zusätzliche Käufe für den Händler entstehen, ist eine eigene Frage. Ein eingelöster Code und eine zugeordnete Provision beantworten sie nicht.
Den Vorteil aus Kundensicht prüfen
Folgen Sie dem Weg vom Partnerangebot bis zur Kasse: Welche Produkte sind eingeschlossen? Wer darf den Vorteil nutzen? Gibt es einen Mindestbestellwert, Ausschlüsse oder ein Ablaufdatum? Stimmen die Angaben des Partners mit der tatsächlichen Einlösung überein?
Prüfen Sie den Beitrag jenseits des Geldbetrags. Hilft der Partner bei der Auswahl oder erklärt er die Bedingungen? Erreicht er eine passende Zielgruppe, die Ihr eigenes Angebot kaum erreicht? Zeigt er lediglich einen ohnehin öffentlich verfügbaren Code erneut an, ist ein zusätzlicher Beitrag damit noch nicht belegt.
Prüfliste: Ist der Partner wirklich nützlich für den Kunden?
- Inkludierte ProdukteSind nur bestimmte Artikel betroffen?
- ZielgruppeWer darf den Vorteil nutzen? (z. B. Neukunden, bestehende Kunden)
- Mindestbestellwert & AblaufdatumGibt es Einschränkungen, die die Einlösung erschweren?
- Hilfe bei Auswahl / Erklärung der BedingungenErleichtert der Partner die Entscheidung oder nur den Code-Code-Abgleich?
Kundennutzen und zusätzliche Verkäufe trennen
Ein Rabatt kann für Käufer wertvoll sein, obwohl viele auch ohne Partner bestellt hätten. Prüfen Sie deshalb zwei Fragen getrennt:
- Was erhält die angesprochene Person durch diesen Partnerweg zusätzlich?
- Welche Bestellungen oder Deckungsbeiträge entstehen voraussichtlich wegen der Kooperation?
Transaktionsberichte zeigen Zuordnungen nach den Regeln des jeweiligen Systems. Für eine belastbarere Aussage über zusätzliche Wirkung eignet sich, wenn möglich, ein Vergleich mit einer ähnlichen Gruppe ohne Aktion.
Auch bei kontrollierten Werbestudien werden zugerechnete und zusätzliche Conversions getrennt ausgewiesen. Ergebnisse einer solchen Studie lassen sich nicht auf eine konkrete Partneraktion übertragen.
Kundennutzen vs. Zusätzliche Verkäufe: Unterschiede und Prüfungen
- KundennutzenWas die Kundin oder der Kunde zusätzlich erhält (z. B. erleichterte Entscheidung, bessere Auswahlhilfe, Zugang zu exklusiven Angeboten)
- Zusätzliche VerkäufeNeue Bestellungen oder Deckungsbeiträge, die ausschließlich durch die Partneraktion entstanden sind
Eine begrenzte Aktion auswerten
Bestimmen Sie vor dem Start Zielgruppe, Zeitraum und wenige passende Ergebnisgrößen: etwa bestätigte Bestellungen neuer Kunden, Deckungsbeitrag nach Anreiz und Provision sowie Rückfragen zur Einlösung. Halten Sie andere laufende Aktionen fest, die den Vergleich beeinflussen können.
Prüfen Sie nach Ablauf, ob der Vorteil tatsächlich nutzbar war und welche Beschwerden auftraten. Ist keine geeignete Vergleichsgruppe verfügbar, beschreiben die Zahlen beobachtete Bestellungen und Kosten, keine bewiesene Zusatzwirkung. Über eine Ausweitung lässt sich erst mit diesem Vorbehalt sinnvoll entscheiden.
Wichtige Kennzahlen zur Bewertung einer begrenzten Aktion
- Bestätigte Neukunden-Bestellungen
- Anzahl der neuen Kunden, die über den Partner gekauft haben
- Durchschnittlicher Deckungsbeitrag pro Bestellung
- Nettoertrag nach Abzug von Provision und Kosten
- Rückfragen zur Einlösung
- Anzahl an Supportanfragen zu Code-Problemen oder Bedingungen


