Gutschein- und Cashback-Regeln klar festlegen: Veröffentlichung: Nur berechtigte Publisher dürfen Codes nutzen.; Einlösung: Mindestwert, Produktgruppen und Ausschlüsse müssen eindeutig definiert sein.; Provision: Bemessungsgrundlage und Zuordnung bei Codeverwendung festhalten.
Bild: Partnerwerbung

Regeln & Streitfälle

Teil von Regeln für Affiliate-Programme

Gutschein- und Cashback-Regeln verständlich festlegen

Codeveröffentlichung, Shop-Einlösung und Provision getrennt regeln und Cashback-Bedingungen für Publisher verständlich machen.

Gutschein- und Cashback-Regeln trennen den Käufervorteil von der Publisher-Provision. Für einen Code legen Sie fest, wer ihn veröffentlichen darf, welche Einlösung der Shop zulässt und wie die Bestellung vergütet wird. Für Cashback braucht der Partner klare Angaben zu provisionsfähigen Käufen, Rückgaben und Rückfragen.

Für jeden Code die Bedingungen festhalten

Feld / Was die Regel festlegen sollte

Veröffentlichung
Berechtigte Publisher und Kanäle; Umgang mit Weitergabe
Einlösung
Produkte, Kundengruppen, Mindestwert und Ausschlüsse im Shop
Laufzeit
Beginn, Ende und maßgebliche Zeitzone
Provision
Bemessungsgrundlage und Zuordnungsregel bei Codeverwendung

Das Wort „exklusiv“ reicht dafür nicht aus. Mit dem My Offers-Tool können Sie Aktionen und Gutscheincodes für Partner bereitstellen. Eine exklusive Zuordnung an einzelne Publisher ist eine eigene Funktion: Bei aktivierter Voucher Attribution können Codes ausschließlich an einen Publisher Ihrer Wahl ausgegeben werden, und erfasste Verkäufe werden dem zugewiesenen Publisher gutgeschrieben, selbst wenn ein anderer den Code verbreitet. Dafür gelten Trackingvoraussetzungen.

Die Programmregel sollte aus einer exklusiven Ausgabe keine Shop-Sperre ableiten. Sie sollte aus einer technischen Gutschrift kein Veröffentlichungsrecht ableiten.

Wichtige Angaben für Gutschein- und Cashback-Regeln

Veröffentlichungsberechtigung
Nur bestimmte Publisher und Kanäle erlaubt
Einlösungsvoraussetzungen
Mindestbestellwert, ausgeschlossene Produkte
Laufzeit
Gültigkeitsdatum mit Zeitzone (z. B. CET)
Provisionsgrundlage
Berechnung basierend auf tatsächlichen Verkäufen

Abgelaufene und fremd veröffentlichte Codes behandeln

Schreiben Sie, ob Publisher nur ausdrücklich bereitgestellte Codes zeigen dürfen. Nennen Sie, wer einen abgelaufenen Code berichtigt und wohin ein Fund auf einer anderen Seite gemeldet wird. Eine fremde Fundstelle belegt für sich genommen nicht, wer den Code weitergegeben hat.

Bei befristeten Aktionen brauchen Publisher den gültigen Vorteil samt Ausschlüssen. In My Offers gibt es unter anderem Felder für den Beginn und das Ende einer Aktion. Diese Angaben müssen mit der Einlösung im eigenen Shop übereinstimmen.

Cashback-Regeln aus Sicht des Partners schreiben

Im üblichen Cashback-Modell gibt der Publisher Käufern einen Teil seiner Provision zurück. Beschreiben Sie die eigene Provisionsgrundlage: welche Käufe und Produktgruppen zählen und was bei Teilretouren und vollständigen Rückgaben geschieht. Eine bestimmte Cashback-Höhe für Käufer sollte nur als Händlerzusage erscheinen, wenn sie tatsächlich vereinbart wurde.

Nennen Sie einen Weg für fehlende oder beanstandete Gutschriften und die Angaben, mit denen ein Fall geprüft werden kann. Awin Classic dokumentiert „Transaction Queries“ für nicht erfasste, falsch bezifferte und abgelehnte Vorgänge. Dieser Ablauf steht nicht automatisch in jedem System zur Verfügung.

Die drei Folgen einer Codeverwendung vergleichen

Betrachten Sie denselben Code auf einer berechtigten und einer nicht vorgesehenen Seite. Fragen Sie jeweils: Akzeptiert der Shop den Code? Welche Provisionsregel wird angewendet? Ist die Veröffentlichung nach den Bedingungen erlaubt?

Bei einer Teilretoure kommt der verbleibende provisionsfähige Wert hinzu. Die Antworten sollten in den Regeln stehen und mit der tatsächlich eingerichteten Shop- und Trackinglogik abgeglichen werden.

Mehr aus Regeln & Streitfälle

Regeln & Streitfälle

Provisionsstornos vor Programmbeitritt erklären

Erklären Sie Publishern vor dem Beitritt, wann Provisionen ausstehen, korrigiert oder abgelehnt werden und wie Rückfragen möglich sind.