Partnerprogramm optimieren: Ein fehlerhafter Feed kann Zugriff auf Produktlinks blockieren.; Bei veralteten Angeboten Werbemittel und Feed mit Shop-Status abgleichen.; Nur bestätigte Bestellungen zählen für die Bewertung von Kooperationen.
Bild: Partnerwerbung

Programmaufbau

Partnerprogramme verbessern

Prüfen Sie fehlende Publisher-Aktivität, veraltete Angebote, teure Anreize und schwache Kooperationen, bevor Sie Ihr Partnerprogramm ändern.

Verbessern Sie ein bestehendes Partnerprogramm, indem Sie eine konkrete Schwäche eingrenzen und nur den betroffenen Teil ändern. Wenige bestätigte Bestellungen können an fehlenden Veröffentlichungen, veralteten Angeboten oder hohen Anreizkosten liegen. Jede Ursache erfordert eine andere Prüfung.

Mit einer Entscheidung beginnen

Legen Sie fest, ob Sie neue Partner beim Start unterstützen, bereitgestellte Angebotsdaten korrigieren, einen Provisionsanreiz ändern oder eine einzelne Kooperation überprüfen wollen. Vergleichen Sie dafür Bestellungen aus einem festgelegten Zeitraum mit einem benannten Datenstand. Halten Sie Klicks, sichtbare Veröffentlichungen, offene Transaktionen und freigegebene Provisionen auseinander.

Beobachtung / Nächster Schritt

Ein neuer Partner veröffentlicht nicht
Vereinbarten Start, Material und mögliches Hindernis klären
Ein beworbenes Angebot ist veraltet
Werbemittel, Feed, Zielseite und betroffene Platzierung abgleichen
Ein Bonus belastet den Beitrag
Zweck, bestätigte Vorgänge und sämtliche Anreizkosten prüfen
Eine Kooperation bindet Aufwand ohne erkennbaren Nutzen
Vereinbarte Leistung und mögliche Änderung mit dem Partner besprechen

Die Tabelle liefert Prüfrichtungen, keine fertigen Diagnosen. Ein Plattformbericht zeigt zugeordnete Vorgänge nach seinen Regeln. Er beweist allein nicht, welche Käufe ohne das Programm ausgeblieben wären.

Wichtige Kennzahlen zur Bewertung von Partnerprogrammen

Klicks
Anzahl der Klicks auf Partner-Links (z. B. aus Plattformbericht)
Sichtbare Veröffentlichungen
Anzahl aktiver Veröffentlichungen durch Partner
Bestätigte Bestellungen
Anzahl erfolgreich abgeschlossener Kaufvorgänge
Freigegebene Provisionen
Gesamtsumme an ausstehenden oder bereits freigegebenen Provisionen

Die Ursache am richtigen Ort prüfen

Ein freigegebenes Publisher-Profil belegt noch keine Veröffentlichung. Bei neuen Partnern zählen zunächst die vereinbarte erste Maßnahme und ihr tatsächlicher Stand. Sind Klicks vorhanden, aber keine bestätigten Käufe, prüfen Sie Angebot, Zielseite und noch offene oder abgelehnte Transaktionen, bevor Sie den Partner beurteilen.

Bei veralteten Angeboten vergleichen Sie bereitgestellte Werbemittel und Produktfeeds mit dem aktuellen Shop. Beginnen Sie mit laufenden Aktionen und Angaben, die für Käufer wesentlich sind: Variante, Preis, Verfügbarkeit, Vorteil und Zieladresse. Eine Korrektur im Partnerportal erreicht eine bereits veröffentlichte Partnerseite nicht zwangsläufig; prüfen Sie deshalb, welche Angaben dort tatsächlich noch sichtbar sind.

Prüfen Sie bei Sonderprovisionen den verbleibenden Beitrag aus bestätigten Bestellungen und den ursprünglich vereinbarten Zweck des Anreizes. Berücksichtigen Sie auch Boni und Festplatzierungen, die nicht im Standardsatz stecken. Für Änderungen gelten die konkrete Vereinbarung und die Regeln der genutzten Plattform.

Ein Feedstatus grenzt einen möglichen Materialfehler ein, ersetzt aber nicht den Abgleich mit dem tatsächlich beworbenen Angebot. Prüfen Sie deshalb, ob der Status auf einen Fehler hinweist und ob das relevante Material für die betroffenen Partner verfügbar ist, bevor Sie aus ausbleibenden Bestellungen auf die Leistung einer Kooperation schließen.

Awin My Creative unterstützt unterschiedliche Werbemittel, darunter Banner und Bilder, E-Mail-Vorlagen, Formulare, HTML5-Banner, Such-Widgets und Textlinks. Für die Diagnose ist entscheidend, welches freigegebene Asset zur fraglichen Platzierung passt und für wen es sichtbar ist. So lässt sich eine fehlende oder ungeeignete Materialbereitstellung von einer Entscheidung über die Zusammenarbeit trennen.

Inaktivität von schwacher Konversion unterscheiden

Inaktive und schwach konvertierende Partner sind nicht dieselbe Ausgangslage: Ein Partner ohne Klicks und Verkäufe braucht eine andere Prüfung als ein Partner mit vielen Klicks, aber ohne Verkäufe. Ein niedriger aktueller Stand kann auf eine schon länger geringe Aktivität oder auf einen Rückgang nach einer aktiven Phase folgen; das lässt sich nur mit einem zeitlichen Vergleich beurteilen.

Für die Ansprache solcher Partner stehen eigene Funktionen bereit. Halten Sie den festgestellten Rückgang und die konkrete gewünschte Klärung auseinander; eine Auswertung über fehlende Klicks oder Verkäufe erklärt nicht von selbst, warum die Aktivität nachgelassen hat. Sprechen Sie den Partner gezielt auf den beobachteten Rückgang an, statt aus dem Bericht allein eine Ursache abzuleiten.

Auswirkungen eines fehlerhaften Feeds einordnen

Ein fehlerhafter Feed kann Partner daran hindern, auf die Produktlinks zuzugreifen, die sie teilen möchten.

Eine Kooperation geordnet abschließen

Spricht die Prüfung für eine Beendigung, lässt sich die Partnerschaft mit einem Grund und einer kurzen Nachricht an den Partner beenden. Ob sofort oder zum Ablauf einer Frist, hängt von der konkreten Vereinbarung und den Regeln der genutzten Plattform ab.

Die Maßnahme und ihre Grenze festhalten

Notieren Sie für jede Änderung das Problem, die verantwortliche Person, den Gültigkeitsbeginn und den späteren Prüfstand. Vergleichen Sie danach, ob die erwartete operative Änderung eingetreten ist: Wurde veröffentlicht, ist der Feed aktuell, gilt der richtige Satz oder wurde eine vereinbarte Leistung erbracht?

Eine höhere Zahl zugeordneter Bestellungen nach einer Änderung ist noch kein Nachweis ihrer Zusatzwirkung. Dafür wäre ein geeigneter Vergleich mit einer Situation ohne die Maßnahme nötig. Bleibt eine einzelne Zusammenarbeit unpassend, prüfen Sie eine engere Aufgabe oder ein geordnetes Ende. Bereits erfasste Provisionsvorgänge und zugesagte Leistungen gehören weiterhin in die Abwicklung.

In diesem Leitfaden

  1. Inaktive Publisher nach dem Onboarding untersuchenKlären Sie nach dem Publisher-Onboarding den vereinbarten Start, fehlende Veröffentlichungen und konkrete Hindernisse, bevor Sie Aktivität bewerten.
  2. Veraltete Werbemittel und Produktfeeds bereinigenFinden und korrigieren Sie alte Banner, falsche Produktdaten und Zielseiten. Prüfen Sie auch, ob Partner die neue Fassung tatsächlich zeigen.
  3. Unproduktive Provisionsanreize geordnet entfernenPrüfen Sie bestehende Boni und Sonderprovisionen nach Zweck, Beitrag und geltenden Bedingungen, bevor Sie einen Anreiz begrenzen oder beenden.
  4. Eine Kooperation überarbeiten oder beendenEntscheiden Sie anhand vereinbarter Leistungen, ob eine Publisher-Kooperation fortgesetzt, angepasst oder geordnet beendet werden sollte.

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