Provisionen & Wirtschaftlichkeit
Teil von Partnerprogramme verbessern
Unproduktive Provisionsanreize geordnet entfernen
Prüfen Sie bestehende Boni und Sonderprovisionen nach Zweck, Beitrag und geltenden Bedingungen, bevor Sie einen Anreiz begrenzen oder beenden.
Erfassen Sie bestehende individuelle Provisionssätze, befristete Erhöhungen und Bonusregeln samt Zweck, betroffenen Partnern und Geltungszeitraum. Prüfen Sie Kosten und Leistung auf gemeinsamer Grundlage, bevor Sie eine Regel enger fassen, auslaufen lassen oder beenden.
Eine hohe Provisionssumme allein beweist weder fehlende Wirkung noch Unwirtschaftlichkeit. Entscheidend ist, ob der zusätzliche Aufwand die vereinbarte Partnerleistung und Ihre interne Mindestanforderung noch rechtfertigt.
Den Anreiz und seinen Zweck erfassen
Trennen Sie Standardsatz, individuellen Partnersatz, befristete Erhöhung, Bonus und bezahlte Platzierung. Notieren Sie Auslöser, Geltungszeitraum, betroffene Publisher und die Leistung, die der zusätzliche Betrag ermöglichen sollte.
Awin Classic ermöglicht individuelle Provisionssätze für ausgewählte Publisher und das Planen befristeter Erhöhungen. Diese Publisher-Provisionssätze überschreiben die Standardprovisionssätze und sind nur den zugeordneten Partnern sichtbar.
Für Partner ohne individuellen Publisher-Provisionssatz gelten automatisch die Standardprovisionssätze des Programms. Ein Bonus für eine erste Veröffentlichung wird anders beurteilt als eine laufende Erhöhung für eine Produktgruppe.
Der Bonus Manager belohnt Partner im laufenden Kalendermonat anhand freigegebener Verkäufe: nach Anzahl, Wert oder der dadurch generierten freigegebenen Provision. Boni erscheinen im Transaktionsbericht; gleichen Sie die Bonuskosten deshalb nicht ungeprüft mit Verkäufen eines einzelnen Bestellmonats ab.
Beurteilen Sie eine Festplatzierung zusätzlich über ihren vereinbarten Leistungszeitraum. Die beschriebenen Awin-Funktionen sind nur auf Awin Classic verfügbar.
Fakten zu Awin Classic-Funktionen für Provisionsmanagement
- Individuelle Provisionssätze
- Für ausgewählte Publisher möglich
- Befristete Erhöhungen
- Planbare Anpassungen mit definiertem Enddatum
- Bonus Manager
- Belohnt Partner im laufenden Monat basierend auf freigegebenen Verkäufen
- Standardprovisionen
- Gelten automatisch für Partner ohne Sonderregel
- Verfügbarkeit
- Nur in Awin Classic verfügbar
Kosten und Leistung abgleichen
Vergleichen Sie bestätigte Bestellungen aus demselben Bestellzeitraum und mit demselben Prüfstand. Beginnen Sie beim endgültigen Erlös nach bereits berücksichtigten Rabatten.
Ziehen Sie variable Kosten, Standardprovision, zusätzliche Vergütung und weitere noch nicht enthaltene zurechenbare Kosten ab. Vergleichen Sie den Rest mit Ihrer internen Mindestanforderung.
Befund / Mögliche Entscheidung
- Der Restbeitrag unterschreitet die interne Grenze
- Anreiz nach den geltenden Bedingungen senken, eingrenzen oder auslaufen lassen
- Die zugesagte Leistung blieb aus
- Leistung und Gegenleistung anhand der Vereinbarung klären
- Der Anreiz gilt inzwischen für andere Produkte oder Partner als geplant
- Geltungsbereich und technische Regel berichtigen
- Zugeordnete Verkäufe steigen, aber ein geeigneter Vergleich fehlt
- Zusatzwirkung offenlassen und Kosten sowie Zielbeitrag gesondert beurteilen
Mehr zugeordnete Verkäufe während eines Bonus beweisen nicht, dass er diese Verkäufe verursacht hat. Für eine Aussage über zusätzliche Wirkung ist ein geeigneter Vergleich ohne den Anreiz nötig.
Die Änderung geordnet umsetzen
Entscheiden Sie, ob eine befristete Regel planmäßig endet, enger gefasst oder vorzeitig geändert werden soll. Halten Sie alte und neue Fassung, betroffene Partner und Wirksamkeitsdatum fest.
Prüfen Sie vor einer Satzsenkung die vertraglich vereinbarten Mindestwerte und die Zusage an den Partner. Soll eine Provisionsgruppe unter den vertraglich festgelegten Mindestsatz sinken, ist eine neue Vertragsänderung erforderlich.
Bei einem individuellen Publisher-Provisionssatz prüfen Sie in Awin Classic die Zuordnung und die betroffenen Partner. Beenden Sie die Sonderregel für die vorgesehenen Partner und kontrollieren Sie anschließend, ob für sie die beabsichtigten Standardprovisionssätze gelten.
Bei einer befristeten Erhöhung halten Sie Enddatum, betroffene Publisher und den danach geltenden Satz fest. Wählen Sie das planmäßige Auslaufen oder eine Änderung vor Ablauf und prüfen Sie anschließend den tatsächlich angewendeten Satz.
Bei einer Bonusregel gleichen Sie die Schwelle und die freigegebenen Vorgänge im Transaktionsbericht ab. Legen Sie Ende oder Änderung der Aktion samt Wirksamkeitsdatum fest und berücksichtigen Sie, dass der Bonus Manager Partner im laufenden Kalendermonat belohnt.
Prüfen Sie bei Bonus oder gesonderter Platzierung die konkrete Zusage und ihre Bedingungen. Klären Sie die Behandlung bereits erfasster oder offener Vorgänge anhand der jeweiligen Vereinbarung, bevor die Änderung wirksam wird.
Informieren Sie die betroffenen Partner über die Änderung und halten Sie den Zeitpunkt des Inkrafttretens fest. Prüfen Sie danach einzelne Vorgänge vor und nach dem Änderungsdatum sowie die tatsächlich angewendeten Sätze.



